Archive for DAS ist nun aber verwerflich...

Tierliebe

Katzen würden Whiskas kaufen. Und Hunde Louis-Vuitton-Taschen - zumindest die Vielfliegerhunde unter ihnen. Dieser Meinung ist die Besitzerin einer Friseursalonkette, die unter anderem auch am Ballermann vertreten ist. Sie erzählt folgendes:

Die große Louis-Vuitton-Tasche? Die gehört Fluse. Das ist seine Reisetasche. Er bleibt da ganz brav drin sitzen. Ich habe noch eine kleine Tasche eingesetzt, sozusagen als Zwischengeschoss. So kann Fluse über den Rand gucken. Denn mein Hund ist ein Vielflieger. Er kommt immer mit, wenn ich nach Mallorca reise. Und ich fliege da etwa dreimal pro Woche hin. Ich betreibe eine Friseursalonkette, mit Läden in Wuppertal, Mettmann, Bottrop, Neuss – und eben auch auf Mallorca, direkt am Ballermann.
Fluse ist ein Mini-Yorkshireterrier. Das sind tolle Hunde. Fluse braucht nicht einmal ausgeführt zu werden. Er macht auch auf eine Wickelmatte. Und er wiegt weniger als fünf Kilo, deshalb darf er ins Handgepäck. (http://www.zeit.de/online/2007/29/bg-flughafen)

Er braucht nicht einmal Auslauf. Er hat bestimmt großen Spaß ständig in einer Tasche zu sitzen. Aber es ist eben keine herkömmliche Tasche, sondern eine Designertasche. So viel Tierliebe… einfach wunderbar. Und wie er sich sicherlich über das viele fliegen freut - da wackelt er sicherlich in seiner Reißverschlußzugezogenen Tasche ganz dolle mit seinem Schwanz.

Das nenne ich doch mal ein Hundeleben

Kommentare (2)

Kotz

Wenn einer seriös rüberkommen sollte, dann ist das wohl ein Anwalt. Aber was ich heute gesehen habe… das KANN nur ein Witz sein. Aber leider ein ganz schlechter.

kotz

Nicht nur, dass die einen ganz schlechten SEO hatten (sie sind bei Yahoo zwar sehr gut zum Thema Kreditkarte platziert…) - ich meine, wenn man schon “Kotz” heißt… und dann noch “Bordell” im Title. Als hätte mich das also nicht schon genug geschockt, nein, es kam noch schlimmer! Ich klicke auf die Webseite und denke mir nur: das IST ein Scherz. Das ist Web1.0 blink blink Style. Oh Gott! Wer will sich von denen beraten lassen? *Schauder*

Wer mutig ist, der kann ja mal selbst schauen… aber ich übernehme keine Haftung!

PS: Ich glaub, durch Beiträge wie der hier von mir haben die auch die guten Positionen…

Kommentare (1)

Nett ist der kleine Bruder von Scheiße

Ich weiß schon, warum der Fernseher bei mir meistens aus bleibt. Und wenn, dann schaue ich nur Sender, die mich nicht dauernd mit Werbeunterbrechungen und Eigenwerbung a la “We looooove to entertain you” nerven.

Heute jedoch habe ich “Das Model und der Freak” zumindest nebenbei angeschaut. Das Prinzip der Sendung: Hübsches, begehrenswertes Model trifft hässlichen, gesellschaftsunfähigen Mann und versucht ihn, innerhalb einer Woche, passabel für die Frauenwelt zu machen.

Ey - jetzt mal ganz im Ernst. Was ist das für eine SCHEISSE? Die Männer werden in der Zeit darauf getrimmt, dem “Idealbild” nahezukommen, eine Vorzeige-Persönlichkeit zu entwickeln. Einer der heutigen Kandidaten war Mittelalterfan. Klar, kann man es auch übertreiben, aber wer sein Hobby intensiv lebt, hat für mich Charakter. Und da kommt das Model an und würde so einen Typen erstmal in die Zeitmaschine schicken. Boah, regen mich solche Weiber auf! Toll, man ist ja sooo hipp, wenn man durchgestylt in eine Disco geht, am besten noch voll auf Koks. Und wer ein gepflegtes Met auf einem Mittelaltermarkt vorzieht, dem Schwertkampf mächtig ist und sich für Geschichte interessiert, der ist eben ein Volldepp und total ooouuuuut!

Der andere Mann war ein Nerd. Im Hintergrund standen HTML, PHP4 und Linux-Bücher. Er hat auch erzählt, dass er programmiert und Linux administriert. Und da sagt das Model später: “… und der sitzt dann den ganzen Tag und spielt.”
Genau. Der holt dann immer seine Puppen raus. Oder schießt ein paar Leute ab. Haaaaallooooo?  Mit Computern kann man auch noch was anderes, außer zocken. Aber das weiß so ein Modepüppchen natürlich nicht, klar - mit ihr wollen ja auch alle Männer spielen.

Kann ja sein, dass manchem Mann mit so einem Kurs echt geholfen ist. Vor allem wenn man(n) eben der hippe Boy von nebenan sein möchte. Immerhin melden sich die Leute ja freiwillig und wissen selbst, was sie da tun.

Ich jedenfalls sag DAUMEN HOCH für alle, die sich nicht dem Mainstreet-Scheiß anpassen! Fantasy- und Mittelalterfans ftw!

Sorry, aber das musste eben mal sein!

Kommentare (2)

Gmail abschalten?

„Im Notfall schalten wir Google Mail in Deutschland wieder ab.“

Urgs.

Ja, wie jetzt? Die Worte kommen Peter Fleischer, Google Mitarbeiter zum Schutz von Nutzerdaten, scheinbar sehr leicht über die Lippen. Schließlich könnten deutsche Nutzer immer noch auf ausländische E-Mail-Konten ausweichen.

Aber warum das Ganze? Kein Streit diesmal um Namensrechte. Auch nicht einfach aus einer Laune heraus: Die Bundesregierung ist schuld. In dem Vorhaben, dass auch E-Mail-Anbieter ihre Nutzer identifizierbar halten müssen, sieht “Don’t be evil”-Google einen schwerwiegenden Schlag gegen die Privatssphäre. Das sehe ich natürlich generell auch so, aber den Dienst dann einfach abzuschalten, wenn es zum Äußersten kommt, kann für mich auch nicht die Lösung sein. Schließlich gehöre ich noch zu der “echten” Gmail-Generation, die sich noch mit der entsprechenden Mail-Endung schmücken dürfen.

Sollte es nicht besser dem User überlassen sein, ob er sein Konto weiterführt? Immerhin geht man auch jetzt schon das “Risiko” ein, dass Google ziemlich viel über einen selbst weiß: Der Inhalt der Mails ist bekannt, durch die geschlossene BETA mit Einladungsfunktion, dem integrierten Google Chat, der Verknüpfung mit anderen Google Services u.ä. weiß Google immerhin schon so einiges über mich und meine Freunde. Und dieses Wissen wird vermarktet.

Mit der freien Wahl des E-Mail-Kontos, eben beispielsweise auch über einen Anbieter im Ausland, wird das Vorhaben der Regierung eh sinnfrei. Schließlich kann jeder, der weiterhin auf Anonymität besteht, dies auch in der freien Internet-Community geltend machen.

Also bitte, lieber Herr Fleischer, seien Sie kein Metzger und lassen Sie mir meinen schönen Gmail Account!

Kommentare (3)

Angeschlagen

Die letzten Tage war ich wegen Rückenproblemen etwas angeschlagen. Das kommt davon, wenn man so viel sitzt… bzw. so ungeschickt ist, wie ich es bin.

Und Kopfschmerzen habe ich heute auch noch… scheint mir kein guter Tag für einen Beitrag zu sein.? Damit es trotzdem etwas zu sehen gibt,? hier mal ein Bild , das glaube ich im April gemacht wurde:

Bogen

Kommentare (2)

Dreistigkeit siegt?

Eigentlich brauche ich direkt eine neue Kategorie, die ich mit “Dreist” oder auch “DAS ist aber nun dreist” betiteln könnte. Da hätte ich jeden Tag sicher ein ganzes Duzend an Beispielen aus meinem wunderschönen Job-Leben.? Ahnungslos besuche ich heute also die Google-Ergebnisseite für ein wichtiges Keyword für einen noch wichtigeren Kunden von mir. Wie jeden Tag, nicht aufregend. Aber was sehe ich DIREKT AN POSITION 1 der Werbeergebnisse? Da wirbt jemand 1. für das Produkt meines Kunden 2. mit einer falschen Schreibweise der Domain meines Kunden UND 3. mit falschen Produktaussagen. Davon mal abgesehen, dass Position 1 für diesen Jemand äußerst kostspielig ist (ich schätze einmal, dass er da so ca. 7 euro CPC geboten haben muss!) finde ich es einfach nur dreist.? Zumal den Affiliates auch das Werben in Suchmaschinen untersagt ist.? Zum Glück ist das Team von Google, was Markenschutz angeht, recht rigoros, so genügte ein Screenshot und zwei Anrufe und weg war die Anzeige. Aber natürlich nicht, bevor ich noch einmal draufgeklickt hatte ;)

Kommentare

Kleine Aufreger

In meinem Job hab ich viel mit Wörtern und Buchstaben zu tun. Der Umgang mit diesen hat mir schon immer Spaß gemacht, vor allem aber auch die korrekte Schreibweise von Wörtern. Rechtschreibfehler springen mich geradezu an, lenken meine Aufmerksamkeit auf sich und lassen mich gedanklich den Rotstift zücken. Klar, jeder vertippt sich einmal, keine Frage und das ist ja auch nicht weiter schlimm. Ich frage mich nur, wie man Texte veröffentlichen kann, die vermutlich ein Duzend mal Korrektur gelesen wurden und die immer noch Fehler aufweisen. In der Reihe meiner Lieblingsromane schleichen sich teilweise solch gravierende Fehler ein, dass der Sinn des Satzes gar nicht mehr zu erfassen ist.

Und natürlich wird dieses fehlende Wissen bzw. das unabsichtliche Vertippen auch im Internet ausgenutzt, Schlagwort: Vertipper-Domains. Man reserviert eine Domain, die einer anderen (bekannten) Domain ähnelt und platziert dort Werbung. Der verdutzte Besucher, der den Vertipper vermutlich gar nicht bemerkt hat, hat keine Wahl und klickt die Werbung - die vielleicht auch gerade zufällig noch von dem Anbieter ist, der eigentlich erreicht werden wollte. Vertippt man sich z.B. bei ebay.de landet man leicht auf http://www.beay.de/ - und wen überrascht es? Eine eBay-Anzeige ist auch zu sehen…

beay

“Na, wenn das so ist, dann steck’ ich mir doch den Stift hinter’s Ohr… “

Kommentare

Hallo? Hallo!

“Nichts wie ran ans bloggen!” So steht es hier im schönen deutschen Erstbeitrag, der bei jeder neu installierten Version erstmal dabei ist. Na, dann mal los! Ehh… bloggen, ja das ist doch so einfach. Sieht zumindest einfach aus. Einfach ein paar Buchstaben aneinanderreihen, mal sehen… w….e….b…. 2….0….

Klappt doch schon ganz gut… Also *räusper* dann sag ich einfach mal Hallo in die Welt wie damals bei meiner allerersten Webseite. Das war so 1998. Quietschgelbe Seite, Schaukelfoto, blinkendes_herz.gif. Grandios. Aber immerhin selbst in HTML geschrieben (DANKE nochmals an selfhtml!) .

Nachdem ich schon in dem Blog Onlinemarketing-konkret mit ein paar weiteren Marketingleuten schreibe, muss nun auch mein eigenes Leben kommentiert werden.

Kommentare (2)

Next entries »