Archive for Job

Bei Google ist auch Valentinstag :)

Immer wieder schön, wenn Google mit einem neuen Logo-Bild aufwartet.

google_valentin1

Besonders schön daran finde ich, dass es sich auf dem Bild um ein altes Ehepaar handelt und Google nicht auf den “Jugendwahn” aufspringt.

Aber nicht nur auf der Google-Suche ist Valentinstag angesagt: Auch in Google Docs haben die Herzchen & Co Einzug erhalten:

google_valentin2

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Nördisch

Manche Dinge sind einfach toll… zum Beispiel, dass ich jetzt noch wach bin, obwohl ich morgen arbeiten muss, oder aber diese Axe-Werbung:

axe-nerds

gefunden bei den Nerds

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Logitech meets WoW

Ingame-Advertising auf dem Vormarsch - naja, zugegebenermaßen nicht ganz in-game, aber immerhin dürfen die World-of-Warcraft-Fans beim Starten des Spiels eine Logitech-Werbung im Launcher bewundern. Und diese Werbung ist kein einfaches Werbemittel - sondern vollstens integriert und mit einem Blizzard-Gewinnspiel verknüpft.

logitech

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Filme mit Hut… oder so ähnlich :)

Heute habe ich zufällig beim Mittagessen erfahren, dass eine Arbeitskollegin eine Webseite betreibt bzw. ein dazugehöriges Blog. Dabei dachte ich schon, hier in Düsseldorf ist es unüblich, sich auch privat mit dem Internet zu beschäftigen. Aber eine Tatsache unterstreicht dann wiederrum meine These: Besagte Kollegin wohnt in Oberhausen - und ist somit im Pott-Einzugsgebiet.

Ich bin ja jetzt nicht so der Kino-Fan und schaue mir lieber alles ganz in Ruhe später auf DVD an, aber unter euch gibt es ja einige Filmfanatiker, die bestimmt ihre Seite einmal besuchen wollen. Und tut das bitte auch, denn dann macht sie sich vielleicht mal damit selbstständig und kann Düsseldorf verlassen ;)

Hier geht es also zu MovieJones.de:

moviejones

… und das Blog habe ich direkt in mein Blogroll aufgenommen.

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Hexerei und anderer Unfug

Der Henrik hat’s schon beim Michael abgeschaut und ich mache es dann auch mal: Einen Blick in die Glaskugel werfen und für 2008 meine Schätzungen zur Entwicklung von Online-Marketing abgeben. Generell gilt: Der Online-Werbemarkt wird weiter wachsen.

SEO/SEM:
Wünschenswert - aber leider für mich in 2008 noch völlig unrealistisch - wäre, dass Google endlich mehr Stücke vom Kuchen abgibt. Nachdem Yahoo!SM mit Panama keinen relevanten Sprung nach vorne gemacht hat, holen andere Suchmaschinen zumindest mal neue Konzepte aus User-Sicht hervor. AdWords wird sich sehr stark entwickeln, aber vor allem werden hier viele Kunden aus dem mittel- und kleinständigen Bereich einsteigen, oft natürlich mithilfe von Geotargeting. Die meisten großen Unternehmen sind bereits in den Suchmaschinen vertreten und werden sich mit den Kampagnen zunehmend spezialisieren und auf lückenlos gute Usability setzen. Im SEO gibt es für die Großen hingegen kaum reges Interesse, da aufgrund hoher Linkpopularität zu vielen relevanten Begriffen - trotz mieser Seitenoptimierung - gute Positionen erzielt werden. Den Einzelkämpfer-SEOs schreibe ich im Gegensatz zu Henrik für 2008 noch gute Umsätze zu, auch wenn diese an einigen Stellen sicher schon beschnitten werden.

Website/Landingpage-Optimierung:
Nicht allzu stark, aber dennoch beständig wird das Thema Optimierung der Webseite auf ihre Usability hin werden. Für alle Werbeformen ist es notwendig, dass der User nur wenige Klicks zum Bestellabschluß bzw. dem Erreichen der relevanten Informationen benötigt. In Branchenreports zur Usability schneiden gerade auch die großen Brands oft sehr schlecht ab (Beispiel: netaspect Studie), da hier viel Wert auf Design-Highlights gelegt wird. Die netten Photoshop-User der einschlägigen Design-Agenturen müssen demnächst also wohl bei ihrer Kreativität auch mal mit der Usability-Abteilung zusammenarbeiten ;). Kostenlose Analysetools oder auch der Website Optimizer von Google sollen es den Werbekunden leicht machen, die ideale Zielseite zu gestalten.

Affiliate-Marketing:
Dieser Bereich wird meiner Meinung ganz klar stark wachsen - und das nicht nur, weil BILD das fett promotet hat. Zwar ist für die Webseitenbetreiber der Einbau von Affiliate-Werbemitteln nicht ganz so einfach wie das Einbinden von bspw. AdSense-Textanzeigen, jedoch lassen sich die unterschiedlichen Werbeformate oft optimal in das eigene Layout einfügen. Hier hat natürlich auch Google wieder vor ein Stück vom Kuchen abzugreifen: Cost-per-Conversion-Kampagnen können seit kurzem auch in AdWords gestartet werden. Allein durch diese Tatsache wird es vielen AdWords-Bestands- und Neukunden möglich sein, zu diesem Werbefeld Zugang zu finden (schließlich ist es nicht für alle Unternehmen leicht, bei zanox, affili.net & Co aufgenommen zu werden bzw. ohne Fixkosten zu agieren).

Bannering:
Bannering wird weiter wachsen, und zwar sowohl im CPC- als auch im TKP-Bereich. Branding, früher gerade im Internet unterschätzt, gewinnt hier zunehmend an Bedeutung. Steigen wird weiterhin die Analyse, wie Branding und andere Werbemaßnahmen zusammenspielen und wie dieses zu optimieren ist. Inbesondere der Werbeform Interstitial räume ich für 2008 eine sehr große Verbreitung ein.

Newsletter/Mailings:
Auch hier sehe ich die Nischenanbieter wieder ganz klar als Gewinner für 2008. Spezialisierte Newsletter setzen sich beim Leser durch und erzielen entsprechende Klickraten und Conversions. Da ich zuwenig mit Mailings zu tun habe, kann ich hier leider keine weitere Einschätzung geben :(

Behavioural Targeting:
Im Zuge von Second Life war es in aller Munde. Marketing, das auf Verhaltensweisen von Nutzer abzielt, statt auf bloße demographische Daten. Da viele Online-Communities bereits eine Fülle von Daten ihrer Nutzer gespeichert haben, wird dies zu einer immer interessanter werdenen Einnahmequelle werden. Im weitesten Sinne würde ich hier auch SEM dazu zählen. Schließlich ist egal, ob der 18-jährige sportliche Mann oder die Silversurfer-Oma nach einem Kredit im Internet sucht (und abschließt). Man bucht Interessenten, potentielle Kunden. Auch dies wird wieder Nischenanbieter anlocken, die erkennen, dass Werbung doch kein rausgeworfenes Geld sein muss.

InGame-Advertising:
Gehört für mich zwar nicht nur zum Online-Marketing, aber durch zahlreiche online-basierende Spiele sehe ich hier noch einen großen Markt. In 2008 jedoch wird das Thema noch nicht allzu aktuell werden und sich nur für die richtig Großen lohnen. Wenn man bedenkt, dass ein reguläres PC-Spiel im Schnitt 50+ € und ein Konsolenspiel 40-50 € kostet, wäre es auch für die Nutzer wünschenswert, wenn die Werbeindustrie hier ein wenig Zuschub leistet - auch um die immer weiter steigenden Entwicklungskosten der Spiele zu kompensieren. Das Ganze hat natürlich auch Grenzen. Wenn jetzt an meiner Hexenmeister-Robe in WoW plötzlich ein ESPRIT-Siegel angebracht wäre, würde ich sicher auch dumm gucken.

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Der Tipp des Tages von Lotus Notes

 Haben die auf ne hohe Keyworddichte hingearbeitet?

replik

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Spenden statt Geschenke

Viele Firmen haben sich dieses Jahr auf die Fahne geschrieben, ihre Geschäftspartner mit dem alljährlichen Geschenk zu bestechen mit einer Karte und der Information über eine Spende zu beglücken. Das heißt im Klartext: Geschenke gibbet nicht, denn dieses Jahr geht der Trend eindeutig zu sozial-engagierten Spenden. Das ganze arbeitende Pack bekommt sowieso zu viel. Wurden letztes Jahr jedenfalls noch Tonnen an Geschenken aufgefahren, sieht das dieses Jahr ziemlich mager aus. Allen voran Google. Und die könnten es sich wirklich leisten zu spenden UND zu schenken. Letztes Jahr war immerhin noch ein iPod drin (ich habe übrigens keinen bekommen und meinen Digital-Fotorahmen habe ich meinem Lieblingstechniker geschenkt!).

Und direkt geht das Wehklagen los. Wir sind ja so arm dran! Kaum Geschenke! Man bekommt nicht einmal mehr einen LKW mit dem Altpapier (Geschenkekartons) voll! Ich sehe schon ganze Branchen daran zugrunde gehen: Allen voran die Altpapierunternehmen. Grausam. Wirklich. Man bedenke doch nur, wie toll die Geschenke immer waren… Da haben wir zum Beispiel das “Hot Pot”-Set von Yahoo letztes Jahr. Das brauchte keiner. Die Idee war nicht schlecht, aber die Teile haben dann bei uns überall im Büro und Parkhaus rumgestanden, weil keiner den Staubfänger mit nach Hause nehmen wollte. Dieses Jahr geht Yahoo zumindest geschenkemäßig in Führung: Die Mitarbeiter haben Weihnachtsrezepte zusammengestellt und dazu gab’s eine Yahoo-Kochschürze mit dem passenden Handschuh.

Ich sage: Hört auf zu heulen! Wir bekommen eh genug und wer nur mal einen kurzen Moment daran denkt, welchen Sinn Weihnachten hat, dann sollten gerade die materiellen Geschenke mal ganz hinten anstehen.

Ich habe jedenfalls meine Schokonikoläuse an das Putzfrauen-Kind geschenkt und bin gar nicht so traurig darüber, dass ich nicht noch mehr Müll nach Hause schleppen muss. Und wer kennt es nicht, dass die Schokomänner zu Ostern immer noch traurig im Regal stehen… Daher hier noch ein Ausschnitt einer Mail von einer Kollegin hier im Hause:

Deshalb möchten wir euch auf eine schöne Aktion der WDR Lokalzeit gemeinsam mit den Tafeln in NRW aufmerksam machen: “Fröhliche Weihnachten für alle”. Im Rahmen dieser Aktion werden haltbare Lebensmittel und Süßigkeiten gesammelt und an bedürftige Menschen verteilt.

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Mehr Montage…

Ich möchte hier mal einen Kollegen zitieren:

“Ich glaube, es gibt mehr Montage als Wochenenden.”

Dem kann ich nur zustimmen!

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Alles wird gegooglet

Neulich im Chat…. (während einer Diskussion über die Investition von Google in Öko-Strom)

Klaus sagt:
da gibts dann Google Milch mit Google Cornflakes zum Frühstück
Klaus sagt:
Du steigst in Dein Googlemobil
Klaus sagt:
Mittags gehst Du ins Googlerant
Klaus sagt:
und abends sitzt man vorm Googlemultivisionsgerät
Klaus sagt:
aber nun wünsch ich dir mal guten appetit im Googlerant beim Mittagessen

Na denn: Mit freundlichem Google.

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Claim für NRW / Ruhrgebiet

Für meine schöne Heimat im Herzen des Ruhrpotts besser gesagt jedoch für Nordrhein-Westfalen ist “die größte Imagekampagne aller Zeiten” geplant. Natürlich muss es die größte und schönste sein, denn um eine “internationale Marke” zu prägen, soll man klotzen und nicht kleckern. Und genau das will NRW sein: eine internationale Marke. Speziell für den Ruhrpott wird auch ein Claim gesucht, denn alles, was heutzutage eine Marke sein will, muss schließlich auch über einen Claim verfügen. So lese ich also in der W&V:

Grey-Chef Frank Dopheide hat sich auch schon zu Wort gemeldet: “europes creative heartbeat” lautet sein Vorschlag. Der Slogan stehe für “neue Ideen und beschreibt die geografische Lage des Landes”, sagt Dopheide, der gerade an einem Claim für das Ruhrgebiet feilt.

Finde nur ich diesen Slogan so scheiße? Damit kann ich mich als Duisburgerin mal so gar nicht identifizieren… wir brauchen doch eher einen Satz, der unsere Werte beschreibt. Gut, es muss jetzt auch nicht “Heimat der Joggingbuchse” oder “Ruhrgebiet - hier geh’se anne Bude” sein. Aber dennoch vermisse ich in den Claim einen wirklichen Bezug zu meiner Heimat. Für Kreativität steht eher Düsseldorf mit seiner Agenturlandschaft und auch so richtig europäisch erscheint mit das Ruhrgebiet im Gegensatz zu vielen anderen Städten oder Landesteilen nicht. Kurz gesagt: Der Claim ist einfach abgedroschen und könnte für jede x-beliebige Ortschaft aus dem Hut gezaubert werden. Wird er für den Pott nicht genommen, kann man es ja mal in München, Berlin, Hessen oder so nochmal probieren - ohne sich einen neuen Spruch ausdenken zu müssen. Das nenne ich doch mal kreativ ;). Bitte feilt also noch etwas länger an einem passenden Claim, wenn wir denn unbedingt einen brauchen.

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