Archive for Damals...

Schon damals waren Gewinnfragen blöd

Mal wieder ein Beitrag zum Thema “Werbung von damals” - Wer nämlich behauptet, dass erst zu Zeiten der Generation 9Live die Gewinnfragen besonders schwer wären, irrt. Die älteren unter uns erinnern sich:

Mehr Werbung von damals gibt es übrigens im Markenmuseum.

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Oldschool Sims

Vermutlich durch etwas Langeweile getrieben, habe ich mir das Original “Die Sims” Spiel mal wieder installiert - zum einen, um zu sehen, ob das ohne große Anpassungen unter Vista läuft und zum anderen, weil ich einfach nochmal reinschauen wollte, nachdem ich das Promotion Video zum kommenden Werk “The Sims 3″ angesehen hatte.

Ich installierte also fix die Original-Version ohne irgendwelche Addons und startete das Spiel. Von früher war ich eine Ladezeit von ca. 5 Minuten gewöhnt (was echt schon ein Grund war, das Spiel erst gar nicht zu spielen). Und dann die Überraschung: Der Ladescreen war kaum erschienen und schon war er auch wieder fort und die Nachbarschaft geladen! Genauso schnell ging das Laden der einzelnen Familien und der Wechsel der Häuser, was sonst eine echte Spiel- und Spaßbremse war. Unglaublich, wie performant das mit der heutigen Rechnerleistung läuft. Leider wird es natürlich mit Sims 3 wieder so sein wie damals… falls ich es also spielen sollte, kann ich mich also wieder auf irre Ladezeiten freuen…

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Leias Fußstapfen

Die CNN Moderatorin Jessica Yellin wurde gestern als Hologramm in das US-Wahlstudio projiziert und fühlte sich wohl dabei wie Prinzessin Leia…

… und das wollte ich doch auch immer tun.

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Ich rauche mit Elan!

Wo heute dicke Hinweise a la “Rauchen kann zu einem langsamen und schmerzhaftem Tod führen” prangen, warteten früher viel tollere Sätze auf die potentiellen Inhalierer! Auch großartig: Wie die Frau den Mann anschaut… so als wolle sie sagen “Mit dir geh ich gleich mal elanvoll ins Bett”. Ich hingegen sage: “Wenn das so ist, dann steck ich mir mal den Stift - Verzeihung, die Kippe - hinter’s Ohr.”

marlboro

marlboro

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We’re old… we’re young

Gerade ein Lied ein YouTube entdeckt, das intensive Jugenderinnerungen wachgerüttelt hat…
Damals jeden Samstag im Altenberg in Oberhausen - DAS waren noch Zeiten!

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Es ist passiert

Ich habe immer gedacht, dass ich nicht soooo das Problem mit dem Älter-Werden habe und dass es jetzt auch gar nicht soooo schlimm ist, schon zu der Ü30-Gesellschaft zu gehören. Schließlich bin ich ja immer noch gefühlte 20 Jahre alt… wie das halt so ist. Doch dann kam der Tag an dem ich in einem Browsergame dachte, dass ich im Chat lieber anonym bleibe und mein Alter NICHT verrate - zumal mein Gegenüber gerade erwähnt hatte, dass er “morgen 18 Jahre alt wird”. Da fühlte ich mich plötzlich irgendwie sehr alt und so eine Art Midlife-Crisis befiel mich für einen kurzen Moment.

Im Freundeskreis fällt das ja nicht so auf… da lacht man gemeinsam über “Teacher Busters” auf dem C64 und womöglich sogar noch über den Russen, der während unserer Grundschulzeit ständig vor der Tür stand. “Damals im Krieg…” eben…

Dann habe ich noch gelesen, dass sich Pen&Paper Rollenspiele immer mehr zum “Ü3-Event” entwickeln - klar, WIR hatten ja damals auch nix und die JUGEND VON HEUTE erfreut sich ja an grafisch hochwertigen PC- und Konsolengames, die kaum noch Wünsche offen lassen. Warum dann die eigene Fantasie nutzen? ICH hab schließlich DAMALS noch …. und überhaupt war FRÜHER alles besser. So!

… aber dann sieht man die jungen Augen, die einen verständnislos ansehen und (so sagt es schließlich auch Volker Pispers) fast sagen wollen: “Erzählt die jetzt gleich vom Krieg, oder wat?”
Ich erzähle zumindest davon, dass ich früher nur 20 DM Taschengeld im Monat bekommen habe und dass man für ein Atari 2600 Konsolengame mindestens 50 DM hinlegen musste. “Ey wie DM? Ihr hattet noch keine Euro?” Und Internet gab’s übrigens auch noch nicht - kaum vorstellbar, wie wir damals Referate, Hausaufgaben & Co überhaupt erledigt bekommen haben.

Ich erzähle davon, wie toll es damals war, als neben den drei öffentlich rechtlichen Sendern RTL gelauncht wurde und ich auf meinem kleinen Fernseher mit Zimmerantenne “Knight Rider” geschaut habe - natürlich nur bei gutem Wetter, denn dank der Antenne hatte man oft den Schnee nicht nur außerhalb des Hauses.

Tja, so ist das mit dem Älter-Werden.

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Klares, heißes Wasser

Seit meinem Besuch bei der Heilpraktikerin Alex letzte Woche fühle ich mich mittlerweile besser. Natürlich ist es “anstrengend” neue Sitten beim Essen und Trinken zu Tage zu legen, aber man gewöhnt sich daran. Beispielsweise muss ich jetzt jeden Morgen eine Tasse heißes Wasser trinken. Quasi Tee, wo man den Teebeutel vergessen hat. Im Anfang habe ich mir das total ekelig und nutzlos vorgestellt. Ich hab ja vorher schon immer Pfefferminztee getrunken, das muss doch irgendwie das gleiche sein - dachte ich. Ekelig habe ich es mir vorgestellt, weil in meiner Jugend bereits ein Erlebnis mit warmen Wasser stattgefunden hat. Mir hatte da nämlich jemand den Tipp gegeben, dass wenn einem total übel ist, man sich aber nicht übergeben kann man folgendes tun soll: 1 Glas Wasser, 3 EL Salz und das ganze 20 Sekunden in die Mikrowelle. Ich hab mich zwar nicht übergeben, aber ich konnte das Wasser auch nicht trinken damals. Das war einfach so widerlich. Und auch jetzt, ich denke mal 15 Jahre später nach diesem Salzwasser-Erlebnis erinnere ich mich noch genau an den Geruch *brrrr*.

Fakt ist, klares, heißes Wasser ist anders. Es schmeckt nicht ekelig. Es schmeckt auch nicht lecker, sondern einfach nur (überraschenderweise) neutral. 

Dazu gibt’s außerdem noch den Eisenschub: Kräuterblut aus dem Reformhaus. Vor jedem Essen ein Pinneken. Na denn mal:

PROST.

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Meine neue kuriose Handynummer

Es wurde Zeit für einen Wechsel. Nachdem ich der Telekom nun seit 1996 treu war, musste ein neues Handy + neuer Nummer her. Ich hatte vorher noch versucht, einen guten Deal mit T-Mobile auszuhandeln - natürlich auch mit dem Argument, dass ich seit 10 Jahren ein immer-Rechnungs-bezahlender Kunde bin. “Sie können Ihren Tarif gerne wechseln, allerdings - wenn Sie in einen günstigeren Tarif wechseln - wird da eine Gebühr fällig”. Das fand ich ja schon unverschämt! Da hab ich noch meine Tarife von 1996 und jedes Kind weiss, dass die Mobilfunkpreise sich in den letzten Jahren stark nach unten entwickelt haben. Immerhin war damals auch noch D-Mark-Zeit. Beispiel? Für meine monatliche Grundgebühr in Höhe von ca. 15 € (damals 29,90 DM) bekam ich nullkommanull Freiminuten und nullkommanull SMS. Zu meiner ehemaligen Heimatvorwahl (0208) konnte ich für “günstige” 35 Cent (damals 69 Pfennig) telefonieren. Hammer, oder? Dafür war wenigstens meine Nummer schön… 0171 - 2 63 63 71 oder auch gerne 0171 - 26 36 37 1. Natürlich hätte ich die auch mitnehmen können, ist ja heute kein Thema mehr. Aber ich war auch die Nummer satt und die gehäuften Anrufe von “Lottoteam Düsseldorf” & Co nervten einfach.

Meine neue Rufnummer habe ich dann einfach “random” ausgesucht - zunächst hatte ich bei simyo noch versucht, eine entsprechend schöne Nummer zu finden. Nachdem das aber aussichtlos und zeitraubend erschien, nahm ich die erstbeste, nämlich die, die wenigstens mein Geburtsjahr am Ende trug - vielleicht bringt es ja Glück.

Als dann alles “final” war, gab ich die Nummer dann spaßeshalber mal in ein Tool ein, das Wörter in der Nummer feststellt. Da kam dann auch nicht sooo sonderlich Tolles raus, aber eine Kombi gefiel mir (ohne Vorwahl): 757-ANGST

Ein Kollege machte mich dann noch darauf aufmerksam, dass 757 ja die Modellnummer eines Flugzeugs ist. Und siehe da, das war sogar die Maschine, die am 11. September ins Pentagon geflogen ist. Passt also prima in Kombi mit der ANGST…  Wenn ihr also mal Flugangst habt, ruft mich einfach an…

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Zu alt für Konsolen?

Manchmal werde ich gefragt, warum ich keine Konsolenspiele mehr spiele bzw. auch überhaupt gar keine Konsole mehr besitze, denn immerhin hat damals mit der Atari 2600 Konsole überhaupt erst alles angefangen. Vor einiger Zeit konnte man noch schön ein “Ne, damit kann man ja gar nicht ins Internet” aus dem Ärmel schütteln und das Thema war gegessen. Aber das kann man ja mittlerweile nicht mehr als Argument bringen, da die gängigen Konsolen in dem Bereich ordentlich aufgerüstet haben. Ist es der Preis? Nicht einmal das könnte mich vermutlich abschrecken. An dieser Stelle muss ich übrigens auch einmal sagen, dass ich mir jedes PC-Spiel im Original kaufe, von daher kann ich jetzt nicht über die Konsolenspielpreise weinen. Gut, ein Grund mag sein, dass die Konsole (noch) keine so komplexen Spiele wie beispielsweise World of Warcraft anbietet. ;)

Irgendwie verbinde ich Konsolenspiele immer mit “Partyspielen”. Da wird Karaoke gesungen (Singstar), in Sportgames gegeneinander gespielt oder auf einem bunt leuchtenden Teppich getanzt. Und das sind ja auch nette Sachen, wenn man es mag. Aber wenn ich in Gesellschaft spielen möchte, dann greife ich heute eben lieber auf Gesellschaftsspiele zurück. Und alleine vor der Konsole hängen? Ich weiß nicht, aber ich kann mich mit diesem Gedanken einfach nicht anfreunden. Allein schon, dass die Bedienung nicht über eine Maus erfolgt! Vielleicht ist das auch der Grund? Damals beim Atari 2600 gab es einen Joystick und einen Feuerknopf - an heutigen Gamepads traue ich mich manchmal gar nicht mehr, die Anzahl der Knöpfe/Bedienelemente überhaupt noch zu zählen. Und das ist mir dann alles zu kompliziert. Und das bringt mich unweigerlich auf die Tatsache, dass ich vermutlich mit meinen 29 Sommern schon zu alt sein könnte. Denn so fängt das doch an, oder? Dass man “Neuem” gegenüber nicht mehr so aufgeschlossen ist, nach 5 Jahren immer noch nicht in der Lage ist, seine “100-in-1″-Fernbedienung auf alle Geräte zu programmieren und neue Features an Handys prinzipiell ablehnt. Und dann entdeckt eine Arbeitskollegin noch ein graues Haar bei mir!

Tjo. Ich hoffe, die Nach-Konsolen-Frager geben sich mit dieser Antwort zufrieden ;).

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Lass uns kurbeln!

Wenn ich Besuch zu mir einlade, dann ist “man” erstmal überrascht über meine Wohnzimmer-Einrichtung. Leise Stimmen rieten mir sogar schon, einen Innenarchitekten zu beauftragen. Hier stammt nämlich nichts von Ikea & Co, sondern Erbstücke meiner Oma zieren das gute Zimmer. Das sieht vielleicht auch alles nicht so gut aus, dafür stimmt die Qualität und vor allem auch die Funktionalität. Mittendrin steht er nämlich.

Er, das ist ein solider, großer, brauner höhenverstellbarer Wohnzimmertisch mit Kurbel. Und immer, wenn ich das sage oder immer, wenn ihn jemand sieht, dann kommt der gleiche Satz: “Den hatte meine Oma auch!”. Wenn ich diese empirische Studie jetzt mal in Prozent ausdrücken sollte, dann würde ich sagen: 99,9% aller Großeltern hatten einen solchen Kurbeltisch! Wie, wo und warum ist also diese Kurbel im Laufe der Zeit abhanden gekommen? Warum sind Couchtische mittlerweile so niedrig, dass man nicht einmal mehr vernünftig daran essen oder spielen kann - von Größenänderungen mal ganz zu schweigen? Warum können Handys immer mehr und Tische immer weniger? Vielleicht weil “der gute alte Tisch” gar nichts mehr können muss, ausser “Tisch sein” und als Abstellmöglichkeit für Kerzen zu dienen (wobei ja auch hier die Adventskranz-DVD den Tisch überflüssig macht).

Und was hat dieser Tisch alles mitgemacht? Da ist man als Kind drunter und drauf geklettert und musste feststellen, dass der Tisch doch immer das härtere Holz hatte, wenn man den Kopf mal etwas eher als angeraten gehoben hat. Mein Opa hat Tausende von Skat-Partien an diesem Tisch gespielt, ich selbst hab meine Groschen beim “Schwimmen” unter die Leute gebracht. Oma legte derweil eine Tafel Schokolade drauf, um unsere Nerven zu beruhigen. Unzählige Mahlzeiten wurden an dem guten Stück gegessen, da er als “Ausweichtisch” oder auch “Kindertisch” bei Geburtstagen eingesetzt wurde. Wenn man das erste Mal an den anderen Tisch gesetzt wurde, wusste man: Jetzt ist man alt. Das übrigens ist glaube ich immer erst dann eingetreten, wenn man selbst verheiratet war, denn irgendwie war man ja dann auch erst erwachsen und im Übrigen hatte selbst der Haupttisch eine Kurbel. Jawohl.

Es wird mir jedenfalls schwer fallen, mich irgendwann einmal von dem erinnerungsreichen Tisch zu trennen. Ich kann mir jedenfalls keinen praktischeren Wohnzimmertisch vorstellen.

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