16. April 2008 um 00:18 Uhr
· Kategorie Rollenspiel
Aus mir wird noch ein richtiges Mädchen! Denn quasi erstmals in meinem Leben habe ich mich länger als wenige Sekunden mit dem Thema “Schuhe” auseinandergesetzt. Der Grund ist, dass ich im LARP eine Gauklerin spielen möchte, für die ich auch schon alles habe - bis auf die Schuhe.
Es ist gar nicht so leicht, passende Gaukler-Schuhe zu finden. Mit einer Hose ginge es vielleicht noch, denn dazu kann man diese “Standard-Schuhe” tragen, die beispielsweise vorne die Spitze leicht nach oben gebogen haben, ungefähr so:
Da ich mich aber für ein buntes Gauklerkleid entschieden habe, will ich Stiefel haben. Und da habe ich bisher noch keine gefunden, die mir wirklich gefallen. Also denke ich gerade über eine Maßanfertigung nach. Dies würde mich allerdings geschätzte 350 € kosten… jedenfalls hole ich mir jetzt erstmal einen genaueren Kostenvoranschlag. Daniel (der alte Perfektionist!!!!) war so nett und hat die Schuhe nach meinen Wünschen gezeichnet, damit der Schuhmacher sich eine genaue Vorstellung machen kann. Und so sehen die Schuhe aus:
Der Larphof, wo ich wie geschrieben am Wochenende war, ist wirklich eine sehr schöne Lokation. Der umgebaute Bauernhof liegt sehr ländlich und hat direkte Anbindung an einen Wald, der auch bespielt werden kann. Insgesamt waren schätzungsweise ca. 40-50 Leute dort, wodurch der Plot sich nicht allzu sehr verstreute. Das Wetter hat zumindest in soweit mitgespielt, dass es nicht geregnet hat und sogar die Sonne hat sich blicken lassen. Wenn nur der Wind nicht so stark gewesen wäre… aber es ließ sich verkraften.
Das blöde als Bogenschütze ist, dass man immer so viel Kram herumschleppen muss. Zu dem Bogen kommt der Köchter mit Pfeilen, den man ja normalerweise auf dem Rücken tragen kann. Der dicke Wollumhang macht dies allerdings unmöglich, sodass ich den Köcher zu meinem Schwert und der Tasche an den Gürtel gehängt habe. Dadurch musste ich dann meinen eh schon dicken Bauch noch mehr herausstrecken, damit das Gewicht nicht allzu sehr am Gürtel zieht. Meine liebe Kollegin Anneke hatte daher die sehr schöne Idee, den Gürtel doch einfach noch mit Hosenträgern zu befestigen.
Mein Charakter “Elothwyn Waldgrün” mit dem Zwerg “Kelgar Donnerkeil”.
11. April 2008 um 23:07 Uhr
· Kategorie Rollenspiel
Morgen steht ein kleines “Larpie” an, was bedeutet, dass ich mich morgen und ggf. auch Sonntag den ganzen Tag an der frischen Luft aufhalten werde. Dem ist ja erstmal nichts negatives zuzuschreiben, wenn das Wetter doch nur nicht so schlecht wäre… schließlich kann man beim Live-Rollenspiel ja nicht einfach mit dicker Winterski-Jacke und Schal daherkommen. Und so eine richtige Wintergewandung habe ich leider nicht
Aus diesem Grund freue ich mich, wenn einfach noch ein paar mehr Leute Daumen drücken, dass morgen sonnige Temperaturen die Xantener Umgebung beschenken…
Hier aus der Gegend sind ja einige auch Stammkunden bei Comet, dem Supermarkt an der Hauptstraße. Jedes Mal schwöre ich mir nach einem Besuch, den Laden nie wieder zu betreten. Nicht nur, dass dort schon des öfteren abgelaufene Artikel ganz normal in den Regalen standen. Auch das Gemüse ist manchmal nicht wirklich frisch. Heute hatte ich große Lust auf Spargel. Da ja noch keiner vom Niederrhein zu bekommen ist, hätte ich heute auch mit importiertem Spargel aus Peru oder Griechenland vorlieb genommen. Es gab auch Spargel, sogar direkt vor dem Laden an den Gemüseauslegern (was im Übrigen an einer Hauptstraße sowieso schon sehr appetitlich ist…). Dieser war aber 1. weder mit einem Preis ausgezeichnet und 2. schon auf den ersten Blick schon so oll anzusehen, dass er mit Sicherheit aus China mit dem Fahrrad hierhergefahren wurde. So groß also meine Heißhunger war, DAS wollte ich mir dann doch nicht antun.
Am 31. Mai bis 1. Juni sind dafür die Spargeltage auf dem Schulte-Drevenacks-Hof nahe meiner “alten Heimat”. Der alljährliche Besuch ist auf jeden Fall ein Muss für mich und da gibt es dann auch Spargel satt! Und bestimmt liegt der Spargel, den ich heute verschmäht habe, zu diesem Zeitpunkt dann immer noch im Ausleger von Comet…
Auf einem Karriereportal der Schweiz wird gerade unter anderem dieser Job hier promotet:
Ich hoffe, dass demnächst auch ein Abteilungsleiter/in für Kaffeeabteilung und Abteilungsleiter/in für die Aschenbecherleerabteilung gesucht werden ;).
10. April 2008 um 09:36 Uhr
· Kategorie Heute..., Job
Schon seit längerem bieten manche TV-Sender auch ein Online-Angebot an, bei welchem man sich die Sendungen nach der Ausstrahlung in voller Länge online anschauen kann. Dazu gehören beispielsweise die ZDF Mediathek, arte +7 oder auch Pro 7.
Da mein Fernsehkonsum zumeist ja unter einer Stunde pro Woche liegt, kommt mir das natürlich sehr entgegen, sodass ich beispielsweise eine 360° Doku immer noch “nebenbei” am Rechner schauen kann. Gefreut hat mich dabei auch, dass das abgespielte Programm werbefrei ist (wobei es das natürlich auch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern sowieso ist). Doch dann überraschte mich Pro 7 gestern, denn die haben jetzt was neues eingebaut: spezielle Online-Werbespots, die das Programm unterbrechen. Dabei wird im Moment soweit ich das mitbekommen habe nur das eigene sevengames.de-Portal beworben und es bleibt auch bei diesem einen Spot pro Unterbrechung. Dennoch natürlich ein weiterer Schritt für die Verschmelzung von TV und Online und eine Herausforderung für (klassische) Mediaplaner, die sich ja teilweise immer noch gegen das “unseriöse Medium” Internet zu wehren versuchen.
Eigentlich habe ich mir nie Sorgen um Frau Holle gemacht. Immerhin hat die Gute ja auch genug zu tun mit dem ständigen Betten-Ausschütteln. Aber ich dachte immer, Frau Holle sei schon eine gut betuchte Dame, die das mittlere Alter bereits hinter sich gebracht hat. Weit gefehlt! Denn wie mich eine Österreichische Seite belehrt, ist Frau Holle eine “jugendlich-sportliche Frau” und superrrrsexy!
Finde ich irgendwie gar nicht so lustig. Ich hatte selbst schon zwei Unfälle. Den einen mit gerade 17 (das war ein Tag nach meinem Geburtstag) mit meiner Vespa - da hat mich ein LKW “überfahren”, zwar nur mit wenigen km/h, aber die Vespa war hinüber und ich zum Glück mit dem Schreck davongekommen. Den zweiten Unfall hatte ich mit 19, da hat mir ein Mercedes die Vorfahrt genommen und ich bin mit voller Geschwindigkeit in ihn reingeknallt. Danach war ich erst einmal zwei Tage im Krankenhaus und habe 8 Wochen diese schicke Halskrause getragen.
Jedenfall mögen beide Unfälle für einen Aussenstehenden vielleicht lustig ausgesehen haben. Besonders das mit der Vespa war bestimmt ganz toll, wie ich dann unter dem LKW (der ja zum Glück so hohe Reifen und somit einen hohen Zwischenraum zwischen Straße und LKW-Boden hat) wieder hervorgekrochen kam und als erstes wollte, dass er wieder rückwärts fährt, damit ich meine Vespa “retten” kann.
Aber selbst, wenn man mit einem blauen Auge davon gekommen ist: Unfälle sind und bleiben nicht lustig.