Nervige AdWords-Oberfläche
Heute hat mich Google mal wieder so richtig angekotzt. Nachdem ich eigentlich überwiegend nur noch mit dem AdWords-Editor arbeite, musste ich heute wieder per Browser auf meine Kampagnen zugreifen und in der Oberfläche arbeiten. Der Grund dafür ist, dass einige Funktionen immer noch nicht im Editor einstellbar sind. Dies betrifft vor allem die Kampagneneinstellungen wie Gebotstyp (z.b. Bevorzugter CPC statt Max. CPC), Zeitsteuerung, CPC Einstellung für Placement-Kampagnen, Shape-Targeting, anfrageabhängige Auslieferung u.ä.
Im Editor sind Einstellungen i.d.R. komfortabel machbar, vor allem, weil man hier ohne lästige Seitenladezeiten auskommt. Während man in der Oberfläche teilweise auch nur Kampagnen markieren und anschließend eine Einstellung “runterklicken” muss, verhält es sich bei einigen der genannten Einstellungen leider anders. Hier muss man wirklich in jeder einzelnen Kampagne separat die Optionen auswählen. Beispiel Umstellung auf Bevorzugter CPC: Kampagne anlicken, “Einstellungen bearbeiten”, warten, den Punkt für Gebotstypen auswählen, warten, Bevorzugte Gebote auswählen, Weiter, Warten, Max CPCs als neue Bevorzugte CPCs setzen, Speichern, warten. Und als wäre das noch nicht lästig genug, wenn man das in ca. 50 (gefühlten 5000) Kampagnen machen muss. Nein! In ca. 25% aller Fälle kam die Meldung “Ihre Änderungen konnten nicht gespeichert werden.” und man darf wieder von vorn beginnen. Knaller! Ich hatte jedenfalls großen Spaß dabei.
Dabei dürfte es doch kein Problem sein, diese Funktion auch in den Editor zu integrieren…
Und wenn ich der Situation noch was positives abgewinnen muss: Immerhin ist das alles noch besser als Software von Drittanbietern. Diese hinken natürlich noch weitaus mehr hinterher und machen somit das Arbeiten in der Oberfläche noch viel alltäglicher.