Wojna am Spiegel-Pranger

Gerade auf der Spiegel-Online-Startseite entdeckte ich einen Artikel über Wojna. Der Duisburger Hip-Hopper hat sich seit Jahren für Ausländerintegration, Umweltschutz und politische Aufklärung bemüht und wird nun als Verschwörungstheoretiker hingestellt - vor allem, weil er die USA, insbesondere die Bush-Politik angreift und seine Recherchen bezüglich Kriegsführung in seinen Liedern und Musikvideos darstellt.

Spiegel zitiert beispielsweise den Satz “Kyoto ist ein Dreck für dich” mit welchem Präsident Bush direkt angesprochen wird. Und ich frage mich: Ist dem nicht so? Ist es nicht so, dass die USA auf Umweltpolitik geschissen haben? Wojna sagt hier zu Recht, dass er seine Meinung frei äußern darf.

Darüber hinaus hat er sich mit seiner Band “Die Bandbreite” für die Gewerkschaftsjugend eingesetzt, sogar den Titelsong einer Kampagne geschrieben - mit dem Ziel, Gewerkschaftsarbeit auch für Jugendliche wieder populär zu machen. Über Rap und HipHop will er aufklären, bei Themen, wo gerade Jugendliche ihre Ohren heutzutage zumachen. Politik? Umweltschutz? Besser Party! Wojna verbindet beides. In seinen HipHop-Workshops für Kinder, ausländische Jugendliche etc. versucht er außerdem, deren Kreativität und Beherrschen der Sprache zu fördern.

Nun soll zumindest mit dem Gewerkschafts-Kuscheln Schluß sein:

“Diese Band wird nicht mehr bei Veranstaltungen der IG Metall Bayern und der DGB Jugend auftreten”

wojna

2 Kommentare »

  1. Nur mein Standpunkt » SpOn spinnt sagt,

    28. November 2007 @ 21:58 Uhr

    [...] weiß schon warum ich den SpOn nicht lese. Und auch nicht auf ihn linke. Und überhaupt ihn ignoriere. Wenn das journalistische [...]

  2. classless Kulla sagt,

    29. November 2007 @ 12:22 Uhr

    Querfront und Distinktion selbst gemacht…

    Während ich Wojnas Verschwörungskolportage “Selbst gemacht” vor allem hier verlinkte und kommentierte, um typisches Anschauungsmaterial für die Verbreitung eines konspirationistischen, das heißt geschlossenen und ideologischen, Verschw….

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag · TrackBack URL

Schreibe einen Kommentar