Commander Tina

Gestern habe ich “Command & Conquer: Tiberium Wars” mal angespielt. Eigentlich wird mir das Genre immer fremder, denn seit Starcraft Broodwar habe ich nichts mehr wirklich in dieser Richtung gespielt. Das sah früher ja ganz anders aus… angefangen bei Dune II, Warcraft I + II und natürlich auch C&C2, wobei letzteres das Spiel war, in welches ich die meisten Stunden investiert habe. Dann kam dessen Nachfolger “Tiberian Sun” raus. Direkt am Erscheinungstag quälte ich mich zu MediaMarkt und hielt dann die erwartete Scheibe in der Hand. Schon nach kurzem Anspielen stellte ich fest: Das kommt nicht an den Vorgänger heran. Und mit diesem Gedanken entfernte ich die CD wieder aus meinem Laufwerk, um sie mit der Datenseite nach oben erst einmal auf meinem Schreibtisch zu platzieren. Und weiter ging es, den Vorläufer wieder gespielt, vertieft in die Kämpfe zu Wasser, Land und Luft. Dabei habe ich dann die blinkende CD mit dem Aschenbecher verwechselt und direkt ein schönes Loch hineingebrannt. Somit war meine Command & Conquer Zeit dem Aus geweiht.

Bis gestern. Eigentlich hatte ich den neuen Teil gar nicht spielen wollen. Aber meine Neugier, die durch das bloße Vorhandensein der Game-Software überhand nahm, siegte schließlich über mich. Vorsichtig wagte ich also einen Blick ins Tutorial, welches schnell zeigte: Das Echtzeit-Strategie-Genre hat sich nicht wirklich verändert und auch C&C Tiberian Wars reiht sich steuerungstechnisch bestens ein. So folgte dann schnell die Kampagne und ich muss sagen, dass mir gerade der “Häuserkampf”, vielmehr, das Besetzen von Häusern sehr gut gefällt. Natürlich kommt das Spiel nicht an meinen Liebling Starcraft heran… aber ich weine ja auch schon viel zu lange den “alten battle.net Zeiten” hinterher.

Aber genug geredet. Die Welt will gerettet werden und Commander Tina hat noch ein paar Stunden Zeit bis zum Mittagessen.

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