Archive for Juli 2007

Männer sind Schweine

Die Amerikaner sind schon ein komisches Völkchen. Da will ein Kondomhersteller teure TV-Werbung buchen - und der Sender lehnt es ab. Und warum das Ganze? Nicht etwa, weil Männer in dem Spot als Schweine dargestellt werden, sondern, weil er “unangebracht” sei.

Ich kann die Amis echt nicht verstehen. Permanent läuft Werbung für alles mögliche, natürlich auch für Medikamente gegen alles und nichts. Aber wenn es darum geht, Schwangerschaften und sexuell übertragbare Krankheiten zu verhindern, da hört der Spaß dann auf.

Zum Glück haben schon zahlreiche Blogs diese Tatsache zum Anlass genommen, darüber zu berichten und somit kommt der Spot eben doch noch unter die Leute:

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Abwesenheits-Theorien

“Warum hast du so lange nichts in dein Blog geschrieben?”

Theorien darüber konnte ich mir in den letzten Tagen vermehrt anhören. Hier die Highlights:

1. Der Internetanbieter streikt.

Wenn mein Internetanbieter mir über zwei Wochen hinweg den Zugang zum Internet vermiest, dann hätte ich ihn schon längst gewechselt. Zumal ich sicher auch noch andere Gelegenheiten finden würde, meine Beiträge online zu stellen.

2. Der Rechner ist kaputt.

Wenn mein Rechner kaputt ist, kaufe ich mir einen neuen ;). Dies wäre zumindest im Moment der Fall, da ich eh mal wieder einen neuen gebrauchen könnte. Ansonsten gilt hier auch das gleiche wie in der ersten Theorie: Andere Rechner kapern!

3. Dofus.

Unglücklicherweise endete mein Blog mit einem Beitrag über das Online-Rollenspiel Dofus. Gerüchten zufolge bin ich also diesem neuen Spiel verfallen und hatte somit gar kein Interesse mehr an meinem Blog.

4. Ist Starcraft II schon erschienen?

Na, das wäre doch der beste Grund gewesen, hier nichts mehr zu schreiben, aber leider leider hat mir Blizzard diesen “Gefallen” noch nicht getan und SC II wird noch etwas auf sich warten lassen.

5. Krankheit.

Und leider kann ich dies bestätigen. In den letzten zwei Wochen war ich einfach viel zu kaputt, um noch etwas am Rechner machen zu können. Und um bösen Kommentaren vorzubeugen: Es war kein Faulfieber!

Ab sofort bin ich also wieder am Start.

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Dofus

Was im Deutschen nach einem missglückten Namen für ein Online-Rollenspiel klingt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als gar nicht mal so schlecht. Es handelt sich bei Dofus um ein Flash-Spiel, welches man sich zunächst herunterlädt und anschließend kann man sich mit dem Server connecten. Im Moment gibt es erst einen deutschen Server - aber das heißt nicht, dass dieser überfüllt ist. So kriegt man - im Gegensatz zu WoW-Anfangszeiten auch jederzeit die passenden Quest-Mobs ab.

In der Welt kann man sich annährend frei bewegen. Jeder Abschnitt einer Karte kann bespielt werden und beim Abschnittswechsel wird kurz nachgeladen. Das ist manchmal schon etwas nervig, gerade wenn man verschiedene Abschnitte durchlaufen muss, um zu seinem Zielort zu kommen. Mir selbst fällt die Orientierung schon nicht leicht ;).

Ähnlich wie bei Diablo II sehen dann die Kämpfe aus. Es geht rundenbasierend zur Sache und man kann alleine oder als Gruppe kämpfen. Auch Berufe können erlernt und die passenden Rohstoffe gesammelt werden. Im Kampf kann man dann bei den Mobs Gegenstände einsacken.

Quests sollen helfen, sich in die Spielwelt reinzufinden und Erfahrungen zu sammeln. Hier ist natürlich nicht wirklich viel Abwechslung geboten… man kennt das ja: Such dies, bring jenes zu dem-und-dem, töte das-und-das usw. Mir persönlich fehlen hier allerdings etwas genauere Beschreibungen, wie man was finden kann. Beispielsweise, dass man darauf hingewiesen wird, wenn man einen benötigten Gegenstand nur durch Tausch mit einem anderen Spieler erwerben kann, weil man selbst nicht in der Lage ist, ihn zu sammeln.

Die Grafik ist natürlich nicht wirklich berauschend, aber dennoch recht liebevoll und abwechslungsreich. Ich bin nicht wirklich anspruchsvoll - Hauptsache das Spielprinzip stimmt.

Man kann das Spiel kostenlos spielen, allerdings ist auch ein Upgrade möglich. Im Moment reicht mir aber zum Ausprobieren der kostenlose Account voll und ganz, denn wirklich so süchtig zu machen scheint mir das Spiel nicht. Zumal die Kämpfe wenig actionreich und nicht wirklich spannend sind. Auch der Rollenspielaspekt zwischen den Spielern steht nicht im Vordergrund - irgendwie spielt hier jeder für sich die Stories durch.

Für Zwischendurch mal nicht schlecht ;).

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Tierliebe

Katzen würden Whiskas kaufen. Und Hunde Louis-Vuitton-Taschen - zumindest die Vielfliegerhunde unter ihnen. Dieser Meinung ist die Besitzerin einer Friseursalonkette, die unter anderem auch am Ballermann vertreten ist. Sie erzählt folgendes:

Die große Louis-Vuitton-Tasche? Die gehört Fluse. Das ist seine Reisetasche. Er bleibt da ganz brav drin sitzen. Ich habe noch eine kleine Tasche eingesetzt, sozusagen als Zwischengeschoss. So kann Fluse über den Rand gucken. Denn mein Hund ist ein Vielflieger. Er kommt immer mit, wenn ich nach Mallorca reise. Und ich fliege da etwa dreimal pro Woche hin. Ich betreibe eine Friseursalonkette, mit Läden in Wuppertal, Mettmann, Bottrop, Neuss – und eben auch auf Mallorca, direkt am Ballermann.
Fluse ist ein Mini-Yorkshireterrier. Das sind tolle Hunde. Fluse braucht nicht einmal ausgeführt zu werden. Er macht auch auf eine Wickelmatte. Und er wiegt weniger als fünf Kilo, deshalb darf er ins Handgepäck. (http://www.zeit.de/online/2007/29/bg-flughafen)

Er braucht nicht einmal Auslauf. Er hat bestimmt großen Spaß ständig in einer Tasche zu sitzen. Aber es ist eben keine herkömmliche Tasche, sondern eine Designertasche. So viel Tierliebe… einfach wunderbar. Und wie er sich sicherlich über das viele fliegen freut - da wackelt er sicherlich in seiner Reißverschlußzugezogenen Tasche ganz dolle mit seinem Schwanz.

Das nenne ich doch mal ein Hundeleben

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Kotz

Wenn einer seriös rüberkommen sollte, dann ist das wohl ein Anwalt. Aber was ich heute gesehen habe… das KANN nur ein Witz sein. Aber leider ein ganz schlechter.

kotz

Nicht nur, dass die einen ganz schlechten SEO hatten (sie sind bei Yahoo zwar sehr gut zum Thema Kreditkarte platziert…) - ich meine, wenn man schon “Kotz” heißt… und dann noch “Bordell” im Title. Als hätte mich das also nicht schon genug geschockt, nein, es kam noch schlimmer! Ich klicke auf die Webseite und denke mir nur: das IST ein Scherz. Das ist Web1.0 blink blink Style. Oh Gott! Wer will sich von denen beraten lassen? *Schauder*

Wer mutig ist, der kann ja mal selbst schauen… aber ich übernehme keine Haftung!

PS: Ich glaub, durch Beiträge wie der hier von mir haben die auch die guten Positionen…

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Nett ist der kleine Bruder von Scheiße

Ich weiß schon, warum der Fernseher bei mir meistens aus bleibt. Und wenn, dann schaue ich nur Sender, die mich nicht dauernd mit Werbeunterbrechungen und Eigenwerbung a la “We looooove to entertain you” nerven.

Heute jedoch habe ich “Das Model und der Freak” zumindest nebenbei angeschaut. Das Prinzip der Sendung: Hübsches, begehrenswertes Model trifft hässlichen, gesellschaftsunfähigen Mann und versucht ihn, innerhalb einer Woche, passabel für die Frauenwelt zu machen.

Ey - jetzt mal ganz im Ernst. Was ist das für eine SCHEISSE? Die Männer werden in der Zeit darauf getrimmt, dem “Idealbild” nahezukommen, eine Vorzeige-Persönlichkeit zu entwickeln. Einer der heutigen Kandidaten war Mittelalterfan. Klar, kann man es auch übertreiben, aber wer sein Hobby intensiv lebt, hat für mich Charakter. Und da kommt das Model an und würde so einen Typen erstmal in die Zeitmaschine schicken. Boah, regen mich solche Weiber auf! Toll, man ist ja sooo hipp, wenn man durchgestylt in eine Disco geht, am besten noch voll auf Koks. Und wer ein gepflegtes Met auf einem Mittelaltermarkt vorzieht, dem Schwertkampf mächtig ist und sich für Geschichte interessiert, der ist eben ein Volldepp und total ooouuuuut!

Der andere Mann war ein Nerd. Im Hintergrund standen HTML, PHP4 und Linux-Bücher. Er hat auch erzählt, dass er programmiert und Linux administriert. Und da sagt das Model später: “… und der sitzt dann den ganzen Tag und spielt.”
Genau. Der holt dann immer seine Puppen raus. Oder schießt ein paar Leute ab. Haaaaallooooo?  Mit Computern kann man auch noch was anderes, außer zocken. Aber das weiß so ein Modepüppchen natürlich nicht, klar - mit ihr wollen ja auch alle Männer spielen.

Kann ja sein, dass manchem Mann mit so einem Kurs echt geholfen ist. Vor allem wenn man(n) eben der hippe Boy von nebenan sein möchte. Immerhin melden sich die Leute ja freiwillig und wissen selbst, was sie da tun.

Ich jedenfalls sag DAUMEN HOCH für alle, die sich nicht dem Mainstreet-Scheiß anpassen! Fantasy- und Mittelalterfans ftw!

Sorry, aber das musste eben mal sein!

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Strom & strömen

Der Zusammenhang zwischen “Strom” und “strömen” wurde heute wohl in Düsseldorf klar. Nachdem ein großer Stromausfall zwölf Stadtteile lahmgelegt hatte, konnte man in der RP-online Folgendes lesen:

Bei der Feuerwehr gingen mehrere hundert Anrufe ein. In zwölf Fällen saßen Menschen in Aufzügen fest. “Der Strom fiel genau zur Feierabendzeit, alle strömten gerade in die Fahrstühle”, so Feuerwehr-Sprecher Heinz Engels.

Lustig ohnehin, dass der Strom gefallen ist… da hat der Autor gleich ein sinngebendes Wort vergessen, aber gut, das ist bei der RP-online ja auch nichts Neues. Aber mir ist noch nie so aufgefallen, dass mit dem Feierabend dann alle Fahrstühle sich plötzlich eines Massenstroms erfreuen konnten. So wird es wohl sein. Ein Omen vielleicht auch, dass es zwölf Stadtteile waren und zwölf Fälle von Aufzugzwangsaufenthalt. Zum Glück waren es nicht 13 - und knapp am Freitag den 13ten ist man glücklicherweise auch vorbeigeschlittert.

fahrstuhlWeiterhin bat die Feuerwehr darum, in solchen Fällen nicht die Notrufnummer 112 zu wählen. Schließlich sei die für echte Notfälle vorgesehen. Dabei hatte ich doch erst gestern gelernt, in einer gefährlichen Situation die Polizei zu rufen - oder einfach woanders hinzugehen. Gut, Möglichkeit zwei scheidet in einem steckengebliebenen Aufzug natürlich nahezu aus. Aber die Polizei ist natürlich durchaus mit der Feuerwehr vergleichbar. Daraus folgend muss man also den Hinweis von gestern relativieren und um den Zusatz ergänzen: “Wenn Sie sich in einer gefährlichen Situation befinden, wägen Sie zunächst erst ab, ob diese Situation ein echter Notfall ist…”

Ich weiß natürlich nicht, warum die Leute jetzt angerufen haben. “Hilfe, meine Kaffeemaschine geht nicht mehr! Dabei brauche ich doch mein Koffein!” oder “Die Zeiterfassung meines Büros ist ausser Betrieb - bekomme ich die theoretischen Überstunden aufgrund des fehlenden Checkouts bezahlt?” Schließlich hat jeder seine eigene Definition von Notfall… man denke sich nur, dass der PC dann auch nicht mehr funktioniert…

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Zeckenkrieg

Zeckenkrieg

Nein, meinte ich nicht.

In meinem Urlaub jedenfalls hatte ich das Vergnügen gleich mit mehreren Zecken, die mich heimtückisch aus dem Unterholz angegriffen haben. Also habe ich mich nochmals über Zecken informiert, sicher ist schließlich sicher, man hört ja so einiges über die spinnenartigen Krabbler…

Jetzt habe ich mir ein schönes neues Produkt zugelegt, auf dass sich meine Kreditkarte & Co über Zuwachs freuen können: Tada, die Zeckenkarte! Passt in jede Hosentasche oder Geldbörse und ist so immer am Mann, wenn die kleinen Biester mal wieder zugeschlagen haben. Da der geneigte Leser wohl weniger mit Zeckenbissen zu kämpfen hat, kann die Karte natürlich auch an Zicken ausprobiert werden. Vielleicht hilft’s…

 

 

Zeckenkarte

 

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Wo sind meine Freunde?

Ich hatte mich schon länger drauf gefreut… und dann wollte mich keiner begleiten. Die Rede ist vom vergangenen Feencon dieses Wochenende. Zwei Tage werden voll und ganz dem Rollenspiel gewidmet - neue und alte Systeme testen und spielen… Workshops genießen… sich austauschen… *seufz*.

Wollte nur nochmal hier meiner Traurigkeit Ausdruck verleihen. Und vielleicht findet sich dann nächstes Jahr der/die ein/e oder andere Begleiter/in.

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Trinken Sie keine Kühlflüssigkeit.

Safety first. Das ist an sich auch ein von mir gerne gewähltes Motto, wenn es um Risiko in meinem Leben geht. Dennoch: Hin und wieder reicht einfach der gesunde Menschenverstand, damit man sich keinem Risiko hingibt. Bestes Beispiel: Der heiße Kaffeebecher - wer hier einen Warnhinweis braucht, dass der Kaffee tatsächlich heiß ist… naja, der braucht sicher auch noch so einige Hinweise mehr, um jeden Tag auf’s neue seinen Alltag zu überleben.

Und genau dort setzt ein Künstler nun an, der sich Boris Eldagsen nennt (vielleicht ist er auch bekannt, nur ich kenn ihn mal wieder nicht - wer weiß.). Eben jener hat Australien bereist und hat dort Warnschilder bzw. allgemeine Sicherheitshinweise katalogisiert. Das Ganze hat er dann noch in Bilder gepackt. Die jedoch finde ich jetzt nicht so spannend, wie die Sammlung der Hinweise

Okee… ich sage nun nicht mehr meinen Namen am Telefon. Meinen potentiellen Kindern gebe ich keine Schokolade (die esse ich lieber selbst!). Ich sage Nein zu Sex, um ungewollten Sex zu vermeiden (!?). Wenn Situationen gefährlich werden, rufe ich die Polizei oder gehe woanders hin.

Alles in allem also durchaus lesenswert.

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