Entscheidungen…

Eine Entscheidung ist nie leicht zu treffen. Ich fühle mich heute nicht gut. Ein richtiger Tag zum Besaufen… wenn ich denn Alkohol mögen würde.

Man führt alle Vor- und Nachteile zu einer Summe, mithilfe dieser man seinen weiteren Weg errechnet. Aber im Rechnen war ich noch nie gut (aber zum Glück gibt es Taschenrechner).

Tief in meinem Herzen bin ich eine Spielerin. In jeder Hinsicht. Aber ich will keine Gegner. Nur Mitspieler und faire Regeln. Ich mag den gemeinsamen Feind. Denn dieser Feind ist immer ultimativ böse, während ich auf der guten Seite der Macht kämpfen will.

Ich mag es, mich zu verbünden. Denn wenn ich mich schwach fühle, dann ist man mit Verbündeten stark. Denn automatisch gesellt sich die Hoffnung dazu, die einem die Angst nimmt.

Aber was ist, wenn man den Feind kennt, ja, wenn man den Feind sogar mag? Wenn man beide Seiten - die des Feindes und die der Verbündeten - kennt und nachvollziehen kann? Wenn man zwischen zwei Stühlen steht und sich fragt, wo denn die restlichen zwei Menschen für das Reise-nach-Jerusalem-Spiel sind. Wenn der Feind eigentlich gar kein Feind ist.

2 Kommentare »

  1. dfusion sagt,

    7. August 2007 @ 00:19 Uhr

    Ich hoffe Du hast eine Entscheidung treffen können, denn das ganze liest sich wie die sprichwörtliche Arschkarte :(

    Entscheidungen machen uns das Leben schwer, aber auch stark für die Zukunft.

  2. Marc sagt,

    31. August 2007 @ 01:37 Uhr

    “Tief in meinem Herzen bin ich eine Spielerin. In jeder Hinsicht. Aber ich will keine Gegner. Nur Mitspieler und faire Regeln. Ich mag den gemeinsamen Feind. Denn dieser Feind ist immer ultimativ böse, während ich auf der guten Seite der Macht kämpfen will.

    Ich mag es, mich zu verbünden. Denn wenn ich mich schwach fühle, dann ist man mit Verbündeten stark. Denn automatisch gesellt sich die Hoffnung dazu, die einem die Angst nimmt.”

    Ich könnte es positiv auseinandernehmen - ich lasse es so stehen, es ist eine zauberhafte lebensdefinition.

    Schön, dich getroffen zu haben.

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