Archive for Juni 2007

Entscheidungen…

Eine Entscheidung ist nie leicht zu treffen. Ich fühle mich heute nicht gut. Ein richtiger Tag zum Besaufen… wenn ich denn Alkohol mögen würde.

Man führt alle Vor- und Nachteile zu einer Summe, mithilfe dieser man seinen weiteren Weg errechnet. Aber im Rechnen war ich noch nie gut (aber zum Glück gibt es Taschenrechner).

Tief in meinem Herzen bin ich eine Spielerin. In jeder Hinsicht. Aber ich will keine Gegner. Nur Mitspieler und faire Regeln. Ich mag den gemeinsamen Feind. Denn dieser Feind ist immer ultimativ böse, während ich auf der guten Seite der Macht kämpfen will.

Ich mag es, mich zu verbünden. Denn wenn ich mich schwach fühle, dann ist man mit Verbündeten stark. Denn automatisch gesellt sich die Hoffnung dazu, die einem die Angst nimmt.

Aber was ist, wenn man den Feind kennt, ja, wenn man den Feind sogar mag? Wenn man beide Seiten - die des Feindes und die der Verbündeten - kennt und nachvollziehen kann? Wenn man zwischen zwei Stühlen steht und sich fragt, wo denn die restlichen zwei Menschen für das Reise-nach-Jerusalem-Spiel sind. Wenn der Feind eigentlich gar kein Feind ist.

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Harald Metal

Der gute Herr Schmidt klärt auf. Und zwar über Musik. Und das ist deswegen so schön, weil ich durch meine Rollenspielgruppe (in welcher sich drei eingefleischte Metal-Fans befinden) auch immer aufgeklärt/bekehrt werden soll. Für den gemeinen Musikhörer hört sich ja Metal-Musik irgendwie immer gleich an. Aber wie bei allem kommt es eben auch auf die Nuancen an.

Anhand von anschaulichen Hörbeispielen zeigt Harald auch uns Nicht-Metallern also nun, worauf wir wirklich achten müssen.

Diesen kleinen Musik-Exkurs habe ich gefunden beim Henning.

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Gmail abschalten?

„Im Notfall schalten wir Google Mail in Deutschland wieder ab.“

Urgs.

Ja, wie jetzt? Die Worte kommen Peter Fleischer, Google Mitarbeiter zum Schutz von Nutzerdaten, scheinbar sehr leicht über die Lippen. Schließlich könnten deutsche Nutzer immer noch auf ausländische E-Mail-Konten ausweichen.

Aber warum das Ganze? Kein Streit diesmal um Namensrechte. Auch nicht einfach aus einer Laune heraus: Die Bundesregierung ist schuld. In dem Vorhaben, dass auch E-Mail-Anbieter ihre Nutzer identifizierbar halten müssen, sieht “Don’t be evil”-Google einen schwerwiegenden Schlag gegen die Privatssphäre. Das sehe ich natürlich generell auch so, aber den Dienst dann einfach abzuschalten, wenn es zum Äußersten kommt, kann für mich auch nicht die Lösung sein. Schließlich gehöre ich noch zu der “echten” Gmail-Generation, die sich noch mit der entsprechenden Mail-Endung schmücken dürfen.

Sollte es nicht besser dem User überlassen sein, ob er sein Konto weiterführt? Immerhin geht man auch jetzt schon das “Risiko” ein, dass Google ziemlich viel über einen selbst weiß: Der Inhalt der Mails ist bekannt, durch die geschlossene BETA mit Einladungsfunktion, dem integrierten Google Chat, der Verknüpfung mit anderen Google Services u.ä. weiß Google immerhin schon so einiges über mich und meine Freunde. Und dieses Wissen wird vermarktet.

Mit der freien Wahl des E-Mail-Kontos, eben beispielsweise auch über einen Anbieter im Ausland, wird das Vorhaben der Regierung eh sinnfrei. Schließlich kann jeder, der weiterhin auf Anonymität besteht, dies auch in der freien Internet-Community geltend machen.

Also bitte, lieber Herr Fleischer, seien Sie kein Metzger und lassen Sie mir meinen schönen Gmail Account!

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Keyword-Fight

Hehe… normalerweise überlegt man ja bei der Suchmaschinenoptimierung, auf welche Keywords man denn so optimieren will. Das Ganze entscheidet man dann nach nüchternen Zahlen, vielleicht noch anhand einer schönen Verlaufskurve bei Google-Trends. Aber lustiger ist doch die Wörter gegeneinander kämpfen zu lassen.

Scheint wohl schon ein paar Jahre alt zu sein das Tool… ich kannte es aber zumindest noch nicht :).

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Hobbits?

Letztes Wochenende beim Gildentreffen… und endlich sind die Bilder auch da. Besonders gefallen hat mir dieses Foto hier, wo einige von uns in Gewandung drauf sind - und natürlich ist auch ein Hobbit dabei :)

hobbit

Alle Fotos kann man bei Flickr sehen

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Wann wird es wieder Winter?

“es is nich zu glauben! endlich haben wir frauen auch die möglichkeit unseren namen selber in den schnee zu pissen.”

Dieses Zitat hat es leider noch nicht ganz bis in die QVC & Co Dauerwerbesendungen geschafft, dafür aber immerhin in eine Globetrotter-Kundenbewertung. Da haben wir Frauen doch schon lange drauf gewartet - nur schade, dass gerade Sommer ist.

Jetzt, wo wir endlich die Möglichkeit haben, unseren Namen gelb auf weiß selbst zu pinkeln, atme ich auf. Mussten es doch sonst immer die anderen für mich tun. Vielleicht kann ich auch ganze Kurzgeschichten mit der warmen Körperflüssigkeit in eine geeignete Menge Schnee einbringen - der Fan(a)tasie sind keine Grenzen gesetzt. Und alles, was man dafür braucht ist das “Endlich können wir’s auch” Sani-fem Freshette Women “Teil”:
pinkler Besonders schön auch die Produktbeschreibung: [...]ideal für unhygienische Toiletten, kaltes Klima oder einfach nur Verwirrung auf der Herrentoilette.[...]

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Autsch…

…ich wurde mit einem Stöckchen beworfen… und habe es erst jetzt gemerkt, wo die Beule an meinem Kopf schon wieder fast verheilt ist. Leider habe ich heute erfahren, dass ich vermutlich gar nicht nach Nürnberg reisen kann, da ein wichtiger beruflicher Termin auf die nächste Woche verschoben wurde. - ist natürlich sehr ärgerlich, dass ich so meine “Haare-im-Affiliate-Kühlschrank”-Geschichte nicht zum Besten geben kann. Aber wahrscheinlich ist das auch gut so, nicht wahr, Herr Eckhard? :)

Gut, aber nun zum Stöckchen.

Mit wem würdest Du auf dem Nürnberger Affiliate Stammtisch gerne sprechen und warum?

Vor allem mit ThorstenTorsten Latussek. Den finde ich nett und ich möchte mal wieder ein Update aus der Gutschein-Szene erhalten, da ich seit dem Projektmanagement von Rabatte.de nur noch privat mit Themen wie ecouponing zu tun habe.

Die anderen, mit denen ich mich gerne unterhalte (Ecki, Henrik, Burkhardt, Michael) habe ich ja schon öfter um mich herum, dass ich sie natürlich nicht jemandem wegnehmen will ;).

Und anderen Anwesenden - Schande über mich - habe ich noch nicht kennengelernt. Und das hätte ich sicher gerne bei dem ein oder anderen nachgeholt, wenn ich hier auch keine konkreten Namen nennen kann.

Ich reiche das Stöckchen mal weiter an Henriks Digitalwar.

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Tetris 2.0

*Tränen aus den Augen wisch*

*lach*

Ich weiss nicht, was ich dazu schreiben soll, außer: Das KANN nur aus Japan kommen! Das MUSS man sich einfach ansehen:

Gefunden bei smileblue

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Und was machst du beruflich?

Das waren doch noch Zeiten, als man seinen Eltern einfach sagen konnte: Maurer. Oder auch Dachdecker. Lehrer. Im schlimmsten Fall Künstler.

Dann wurde es langsam kompliziert. Bürokaufmann (das sind die Leute, die immer die Büros kaufen ;)), Graphiker, Mechatroniker. Sehr schön auch die “neuen Ausbildungsberufe” wie Flechtwerkgestalter/in, Fachkraft für Hafenlogistik, Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice.

Dann aber mein Beruf. Account Manager für Suchmaschinenmarketing. Search Engine Specialist. Account Manager Search.

Gut, das versteht dann nun kaum einer. Vielleicht wird man von seinem Gegenüber mit einem unsicheren Lächeln und verständnisvollem Kopfnicken beruhigt. Dann kann man sich getrost den bereits aufkeimenden Schweiß von der Stirn wischen - denn man ist um eine breite Erklärung herumgekommen, die nach ihrem Abschluß ebenfalls wieder bei dem unsicheren Lächeln geendet hätte, welches vielleicht noch durch ein Stirnrunzeln ergänzt würde. Ja, ich weiß. DU, lieber Leser, weißt natürlich was man da macht. Kampagnen in Google und so. Keywords. Performance-Marketing. Internet.

Aber meine Verwandten wissen es nicht. Bei jeder Gelegenheit kommen sie darauf zu sprechen. “Was machst du nochmal? … Ahja… Arbeiten mit Computern im Büro”.

Neuerdings ist ihnen sogar “das Internet” ein Begriff. Und wenn man was mit dem Internet macht, dann ist man automatisch Webdesigner bzw. man “baut da halt so die Seiten”, oder?

Es geht weiter voran, sie kennen jetzt sogar schon “Google”. Dennoch - sie sind weit davon entfernt, zu verstehen.

** inspiriert durch Michaels Affiliate Blog **

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Jubel!

Das ist nun aber… beeindruckend. Aber auch beängstigend. Während ich in meinem Urlaub wieder mal an meinem Ziel, endlich mit Feuerkeulen (die tatsächlich dann auch brennen sollen) jonglieren zu können, gescheitert bin, durfte ich nun einer grandiosen Jonglage beiwohnen. Der Jongleur hat dem Ganzen nämlich noch einen draufgelegt - oder besser: Noch etwas druntergelegt. Ein Einrad. Ich bin etwas deprimiert darüber, ja, sogar ein wenig beängstigt, wie man ein Fahrrad mit nur einem Reifen und ohne Zuführung von Dopingmitteln überhaupt fahren kann. Woher ich weiß, dass der Jongleur nicht gedopt war? Gute Frage. Ich hätte mir seine - nicht rechtsverbindliche - Unterschrift gegen den Dopingmissbrauch unter Jahresgehaltszahlung als Strafe zeigen lassen sollen.

JOnglage

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